Gebäudethermografie


Zur Qualitätssicherung wird die Gebäudethermografie bei der Überprüfung der einwandfreien Wärmedämmung und Abdichtung von Gebäuden eingesetzt.


Damit lassen sich Fehler in der Bauausführung eindeutig nachweisen. Als besonders effektiv erweist sich eine gleichzeitige thermografische Untersuchung der Gebäudehülle in Verbindung mit einer Luftdichtheitsprüfung.


Was ist Thermografie?


Die Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren, welches Infrarotstrahlung sichtbar macht. Diese kann unter gewissen Einschränkungen als die Temperaturverteilung interpretiert werden.


Es handelt sich um ein berührungsloses Messverfahren, das heißt, es können auch extrem schnelllaufende Verfahren und Bewegungsabläufe erfasst werden. Mit Hilfe der Thermografie lassen sich Temperaturmessungen flächenförmig erfassen und darstellen (vgl. punktuelle Messungen wie z. B. Thermometer).


Mit Thermografie bezeichnet man auch die Feststellung der Wärmeemission von Gegenständen, Maschinen, Häusern usw. Mit Hilfe der Thermografie kann ein genaues Bild über mögliche thermische Verluste oder bestehende Wärmequellen ermittelt werden.


Messprinzip


Gebäudethermografie

Dazu werden wärmeempfindliche Sensoren, Infrarotkameras und Luftströmungstests eingesetzt, die entsprechenden Daten erfasst und ausgewertet und die Ergebnisse meist computerisiert mit bestimmten Standardwerten verglichen. Ein wesentlicher Faktor für die Thermogramme ist der Emissionsgrad des zu untersuchenden Objekts.


Quelle:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Thermografie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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